Zum "Heiligen Jahr 2016"


Bericht über die Überführung von Padre Pio von San Giovanni Rotondo nach Rom, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rolf Drevermann - www.drevermann.de

 

“Jubiläum der Barmherzigkeit”: Der Leichnam Pater Pios

Während der Fastenzeit 2015 hat Papst Franziskus das „Jubiläum der Barmherzigkeit” ausgerufen. Das Heilige Jahr 2016, das somit im Zeichen der Barmherzigkeit steht, wird am 8. Dezember 2015, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, eröffnet. Es endet am 20. November 2016 mit dem Christkönigsfest.

Im Juli 2015 ist nun bekannt geworden, dass im Rahmen des „Jubiläums der Barmherzigkeit” der unverweste Leib Pater Pios vom 8. bis zum 14. Februar 2016 im Peters­dom (Rom) aufgebahrt werden soll. Dies geschieht auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes.

Das heißt, dass der Leichnam Pater Pios am Aschermitt­woch 2016 im Petersdom sein wird, also an dem Tag, an dem die Missionare der Barmherzigkeit mit dem beson­deren Auftrag in die ganze Welt gesandt werden sollen, zu predigen und Beichte zu hören.

Die Gegenwart des unverwesten Leibes des Hl. Pater Pio „wird ein kostbares Zeichen für alle Missionare und die Priester sein, welche durch das bewundernswerte Bei­spiel, das Pater Pio als unermüdlicher, gütiger und gedul­diger Beichtvater und als authentisches Zeugnis der Barmherzigkeit des Vaters gab, Kraft und Halt für ihre eigene Mission finden werden”, heißt es in einem Brief des Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für die Förderung der Neuevangelisierung, Mons. Rino Fisichella, an den Erzbischof von Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo (Italien).

Am 13. Februar 2016, also im Zusammenhang mit der Aufbahrung des unverwesten Leibes von Pater Pio im Petersdom, wird Papst Franziskus die geistlichen Söhne und Töchter des Hl. Pater Pio in Privataudienz empfan­gen.

Vergleiche:

Der unverweste Leib des Hl. Pater Pio im Petersdom, das ist tatsächlich ein starkes Zeichen und eine wirkmächtige Predigt für jedermann: Es geht um die Rettung der See­len. Das war Pater Pios Herzensanliegen. In einem Brief vom 6. November 1919 schrieb Pater Pio:

“Ich kann keine Ruhe finden; ich bin müde und zutiefst bekümmert, von einer verzweifelten Trostlosigkeit befallen, von der furchtbarsten Angst, nicht etwa, meinen Gott nicht wiederfinden zu können, nein, sondern weil es mir ganz und gar unmöglich ist, alle Brüder für Gott zu gewinnen.” (Briefe I. Band, San Giovanni Rotondo 2008, S. 1339) Und dabei konnte er von sich sagen: “die größte Liebe ist die, dem Teufel Seelen zu entreißen, die er schon für sich gewonnen glaubte, und sie für Christus zu gewinnen. Und genau das tue ich ununterbrochen, bei Tag und bei Nacht.” (Ebda., S. 1332)

Von welcher Angst müssten wir geplagt sein, die wir so viel weniger um die Rettung der Seelen kämpfen

Quelle: IK-NACHRICHTEN – Pro Sancta Ecclesia – Initiative katholischer Laien und Priester. 16. Jg., Nr. 8 und 9, August/Sept. 2015

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