Heilungen


Die bedeutendste Heilung aus medizinischer Sicht, vollbrachte Pater Pio an der siebenjährigen Gemma di Giorgi, die vollkommen blind und ohne Netzhaut (in den Augen) geboren wurde. Es ist so als hätte man eine Kamera, aber keinen Film drin. Doch Pater Pio vollbrachte dieses Wunder, als er der siebenjährigen nach ihrer ersten Kommunion, mit dem Daumen ein Kreuz über die Augen zeichnete. Seit diesem Augenblick konnte Gemma klar und deutlich sehen, bis zum heutigen Tage. Sie hält, nun schon im fortgeschrittenen Alter, Vorträge über Pater Pio und bezeugt ihre Heilung. Das Wunder ist, dass sie noch immer keine Netzhaut hat und trotzdem sehen kann. Die Ärzte haben keine Erklärung dafür.
 
Im Jahre 1958 verschwand ein junger Mann aus Bozen plötzlich spurlos. Die verzweifelten Eltern beteten Tag und Nacht um die Hilfe des Himmels. Aber der Sohn tauchte trotz polizeilicher Suche nicht mehr auf. Nach fünf Tagen sah die Mutter im Traum einen alten Kapuzinerpater, der zu ihr sagte: "Dein Sohn lebt. Geh auf das Feld hinaus, dort befindet sich Dein Sohn. Er ist in großer Not. Sofort stand die Frau auf und ging mir ihrem Mann das Feld ab. In einer Mulde vernahmen sie klägliche Geräusche. Bei näherem Hinsehen fanden sie dort ihren völlig entkräfteten Sohn. Er war überfallen, gefesselt und liegengelassen worden. Zum Dank für die Rettung machte die Familie eine Wallfahrt zum Berg des Hl. Erzengels Michael im Gargano. Dort hörten sie, dass nur wenige Kilometer entfernt, ein heilig mäßiger Kapuzinermönch, eben Pater Pio lebe. Sie fuhren zu ihm hin. Und als sie dort waren und Pater Pio sahen, erkannte die Mutter darin jenen Mönch wieder, der ihr im Traum erschienen war.

Ein Mann aus Süditalien war ein bekannter Atheist. Er war in der kommunistischen Partei und bekämpfte die katholische Kirche, wo er nur konnte. Seine Frau war Katholikin, aber ihr Mann verbot ihr zur Kirche zu gehen. 1950 wurde dieser Mann schwer krank, er hatte 2 Tumore, im Gehirn und hinter dem rechten Ohr. Die Ärzte gaben ihm kaum Überlebenschancen. Das erste Mal in seinem Leben betete er und bat Gott um Hilfe. Er sollte operiert werden. Nachts im Traum erschien ihm Pater Pio und tröstete ihn. Er berührte seinen Kopf und sagte ihm, er solle sich keine Sorgen machen, er würde wieder gesund werden. Bei der nächsten medizinischen Untersuchung, waren die Ärzte sehr erstaunt, dass der Krebs verschwunden war. Er wurde ein gottesfürchtiger Mann und fuhr zu Pater Pio, um sich bei ihm zu bedanken.

Bei einem Ehepaar, das schon lange auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches wartete, stellte der Arzt am 23. März 1989 endlich eine Schwangerschaft der Frau fest. Doch schon wenige Tage später traten Komplikationen auf. Der Arzt konnte schließlich auf dem Ultraschall das Kind nicht mehr finden und musste erklären: "Ich gebe dieser Schwangerschaft keine Chance mehr!". Große Trauer erfasste die Eltern. Der Mann ging zur Ostermesse und betete ganz intensiv zu Pater Pio, dass er doch eingreife. Im April ließen sich die Eheleute zu einem Besuch bei einer Naturheilerin überreden. Doch auch die sagte mit Bestimmtheit, die Frau sei nicht mehr schwanger. Trotzdem nahmen die Eltern eine Nachuntersuchung am 12. Mai beim Gynäkologen wahr. "Welch ein Wunder, welche Freude! Auf dem Ultraschallbild war es ganz deutlich wieder zu erkennen, unser Kind!", berichtet der Vater. Und weiter: "Im November 1989 erblickte unsere Franziska Maria Pia das Licht der Welt. Wir danken Gott und dem hoch verehrten Pater Pio von ganzem Herzen!"

Doch Pater Pio heilte nicht nur zu Lebzeiten, auch nach seinem Tode konnte er tausenden von Menschen helfen.

Im Jahre 2000 wurde der achtjährige Junge Matteo Pio Collela mit schwerer Meningitis in das von Pater Pio gegründete Krankenhaus eingeliefert. Nach einer Gebetswache von Angehörigen und Freunden in der alten Zelle von Pater Pio, wurde der Junge, der sich bereits im Koma befand, auf unerklärliche Weise wieder gesund.

Dieses Wunder wurde für die Heiligsprechung Pater Pios anerkannt. Ein Gremium von 5 Ärzten, das von der Kongregation für Heiligsprechungen ernannt worden ist, bestätigte, dass es keine Erklärung für die plötzliche und vollständige Heilung des Jungen gab.